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Podiumsdiskussion: Quantencomputer aus Niedersachsen - was können Supercomputer wirklich?

Podiumsdiskussion: Quantencomputer aus Niedersachsen - was können Supercomputer wirklich?

Christian Ospelkaus und Michèle Heurs

Die QuantumFrontiers-Forschenden Christian Ospelkaus und Michèle Heurs waren zu Gast beim Herrenhäuser Forum

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Je relevanter KI wird, desto mehr steigen die Anforderungen an datenverarbeitende Systeme. Eine Lösung könnten Quantencomputer sein. Sie sind in der Lage, spezielle Aufgaben, für die heutige Supercomputer Jahre bräuchten, in Minuten zu berechnen. In Zukunft könnten durch Quantencomputer so zum Beispiel Logistik- und Produktionsprozesse optimiert, aber auch die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigt werden. Bevor es soweit ist, sind allerdings noch etliche technische Herausforderungen zu meistern.

Führende Forschungseinrichtungen, Unternehmen und das Land Niedersachsen haben sich zum Bündnis Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) zusammengeschlossen. Ihr Ziel: 2025 den ersten Quantencomputer Deutschlands in Betrieb zu nehmen. Wie das gelingen kann und ob die mit Quantencomputern verbundene Hoffnung auf einen substanziellen Beitrag zur Optimierung alltäglicher Abläufe berechtigt ist haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 18. Januar im Herrenhäuser Forum der VolkswagenStiftung diskutiert. Mit Prof. Dr. Michèle Heurs, Institut für Gravitationsphysik, und Prof. Dr. Christian Ospelkaus, Institut für Quantenoptik, waren auch zwei Forschende Exzellenzclusters QuantumFrontiers an der Gesprächsrunde beteiligt. 

Ein Mitschnitt der Veranstaltung ist bei YouTube verfügbar.