Logo Leibniz Universität Hannover
Logo Leibniz Universität Hannover
  • Zielgruppen
  • Suche
 

DFG erhöht „Forschungsstipendien“ für frisch Promovierte

Mehr Geld für Durchführung eines ersten eigenständigen Forschungsvorhabens im Ausland

Um frisch promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bessere Chancen im internationalen Wettbewerb zu ermöglichen, erhöht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre „Forschungsstipendien“ für erste Forschungsvorhaben im Ausland. Mit der Erhöhung, die rückwirkend zum 1. Januar 2015 gültig ist, erhalten Stipendiatinnen und Stipendiaten jetzt monatlich einen Grundbetrag von 1.750 Euro und einen monatlichen pauschalierten Sachkostenzuschuss von 250 Euro. 

Weitere Informationen unter http://www.dfg.de/formulare/1_04/1_04_de.pdf.

VolkswagenStiftung: Offen – für Außergewöhnliches

Unter dem Stichwort "Offen – für Außergewöhnliches" fördert die VolkswagenStiftung herausragende Forschungsvorhaben, die nicht durch das aktuell verfügbare Förderspektrum deutscher Forschungsförderungseinrichtungen abgedeckt werden. Dies muss innerhalb des Antrags auch plausibel dargelegt werden.

Darüber hinaus betont die Stiftung, dass in Frage kommende Projekte von außergewöhnlich hoher wissenschaftlicher Qualität sein müssen und über einen besonders innovativen und interdisziplinären Forschungsansatz verfolgen sollen.

Das Programm ist daher Ausnahmefällen vorbehalten und eine Antragsstellung erfolgt nur in Absprache mit dem entsprechenden Fachreferenten der Stiftung.

Weitere Informationen: https://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/aussergewoehnliches.html

Kontakt: VolkswagenStiftung Tel.: 0511 8381-0

E-Mail: infovolkswagenstiftung.de

Ansprechpartnerin für die Leibniz Universität Hannover:
Dr. Katrin Paffenholz, Tel.: 0511 762-17814

E-Mail: paffenholzzuv.uni-hannover.de 

Volkswagenstiftung: Experiment!

Mit der Förderinitiative "Experiment!" der Volkswagenstiftung richtet sich an Forscher/innen aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften einschließlich der Verhaltensbiologie und der experimentellen Psychologie, die eine radikal neue Forschungsidee verfolgen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 100.000 EUR und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen.

Nach einem Jahr Förderung wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Das Antragsverfahren ist nicht aufwendig und schnell: Nach der Antragstellung mittels einer kurzen Projektskizze fällt die Entscheidung bereits innerhalb von vier Monaten ab dem Stichtag. Die anonymisierte Begutachtung stellt sicher, dass allein die Forschungsidee zählt.

Folgende formalen Anforderungen werden an die Antragsteller/innen gestellt:

  • Abgeschlossene Promotion oder höhere akademische Qualifizierung.
  • Aktive Einbindung in eine Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Deutschland spätestens mit dem Projektbeginn.
  • Nur eine Ideenskizze pro Person bzw. Projektteam zu jedem Stichtag.

Die gleichen formalen Anforderungen gelten für Mitantragsteller/innen und sind vom vorgesehenen Bewilligungsempfänger zu beachten. Bereits abgelehnte Forschungsideen werden nicht erneut geprüft, in der Regel auch nicht in modifizierter Form.

Weitere Informationen:
www.volkswagenstiftung.de/experiment.html

Stichtag: 5. Juli 2016/5. Juli 2017

Kontakt:

Volkswagenstiftung
Dr. Ulrike Bischler
Tel.: 0511 8381-350
E-Mail: bischler@volkswagenstiftung.de

Ansprechpartner für die Leibniz Universität Hannover:

Dr. Johannes Wespel, Tel.: 0511 762- 17819
E-Mail: johannes.wespel@zuv.uni-hannover.de

Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert mit dem Feodor Lynen-Forschungsstipendium weltweite Forschungsaufenthalte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 20.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland.

Die Ausschreibung richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden, die Deutschland nach ihrer Promotion für einige Zeit verlassen möchten, um ihre Karriere voranzutreiben oder um ein bestimmtes Projekt im Ausland umzusetzen. Darüber hinaus können Professorinnen und  Professoren die Ausschreibung für ein Sabbatical für ein Forschungsprojekt im Ausland nutzen. 

Das Stipendium für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion) bietet eine Förderung für 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. 

Für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion) beträgt die Förderdauer 6 bis 24 Monate.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.humboldt-foundation.de/web/lynen-stipendium.html 

Fragen direkt an infoavh.de