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Raum-Zeit-Forschung

Das Geoid der Erde. Abbildung: ESA
GOCE - Schwerefeldgradiometer. Abbildung: ESA

Die Raum-Zeit-Forschung in QUEST umfasst ein weites Spektrum, welches von fundamentalen Theorien zur Emergenz von Raumzeit aus mikroskopischen Bausteinen bis hin zur Entwicklung geodätischer Technologien zum besseren Verständnis des Systems Erde und seiner komplexen Prozesse reicht. Die sechs Forschungsgruppen dieses Bereichs interagieren dabei auf mehreren Wegen.

So wird Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie (Prof. Dr. Domenico Giulini) durch die Daten der Lasermessungen zum Mond (Prof. Dr. Jürgen Müller) geprüft. Modernste Interferometer und Uhren, entwickelt für die Gravitationswellenastronomie (Prof. Dr. Bernard Schutz, Prof. Dr. Bruce Allen), sollen auf den Satelliten neuer Geodäsie-Missionen fliegen, für die wiederum geodätische Größen mit einer Genauigkeit im Millimeterbereich modelliert werden (Prof. Dr. Jakob Flury). String-Kosmologen (Jun.-Prof. Dr. Marco Zagermann) vermuten Spuren der Inflationsepoche und von kosmischen Strings im Hintergrundrauschen von Gravitationswellen (Prof. Dr. Bernard Schutz, Prof. Dr. Bruce Allen), aber schlagen auch einen kosmologischen Drift der Fundamentalkonstanten (Prof. Dr. Domenico Giulini) vor, welcher im Rahmen von QUEST gesucht wird (Prof. Dr. Jakob Flury und weitere). Eine Gravitationsfeld-Mission der nächsten Generation (Dr. Benjamin Sheard) wird das Äquivalenzprinzip (Prof. Dr. Domenico Giulini) testen und zur Verbesserung der satellitengestützten globalen Navigationssysteme beitragen (Prof. Dr. Steffen Schön).